Hat die Kinder- und Jugendhilfe die großen Kinder an die Ganztagsschule verkauft?

Als
Altersgruppe ist sie quantitativ so umfangreich wie die kleinen und kleinsten Kinder;

auch hier stehen wichtige Entwicklungs- und Bildungsaufgaben an, die nicht darin aufgehen,
Schulkind zu sein;

für die Frage der Vereinbarkeit von Familie und
Beruf ihrer Eltern stellen sich in diesem Alter drängendere Fragen als bei u3

…. und doch sind die
großen Kinder eine Marginalie für die Kinder- und Jugendhilfe geworden. Überall reden wir nur noch über die “frühe Kindheit”

Warum eigentlich?

Gibt es für diese Schwerpunktsetzung psychologische, soziologische, ökonomische Gründe?

Wir
nennen sie “Lückekinder” und vergessen, dass wir selbst diese Lücke mit
unserer Ignoranz erst geschaffen haben. Die Initiative für Große Kinder mit ihrem Engagement in den vergangenen 10 Jahren

und dieser Film von Kurt Gerwig (www.paedagogikfilme.de) stellen die großen Kinder
ins Zentrum und hoffen auf die Aufmerksamkeit der Fachwelt!

www.diskowski.de